Die Feldlerche ist der Vogel des Jahres

Die Feldlerche ist wieder Vogel des Jahres!

Die Feldlerche ist ein besonderer Vogel. Ihre Federn sind verschieden braun und etwas schwarz. Am Kopf hat sie hoch stehende Federn. Sie singt wunderschön. Sie steigt hoch, singt, lässt sich fallen, fängt sich auf, fliegt wieder in den Himmel und singt weiter. Die Feldlerche singt und fliegt. Sie ist ein Zugvogel. Im Winter ist sie nicht bei uns, sondern sie zieht in den Süden. Jetzt kommt sie zurück.

Die Feldlerche war 1998 schon einmal  Vogel des Jahres. Es geht ihr immer schlechter. Deshalb ist sie jetzt, 2019, wieder Vogel des Jahres, weil die Feldlerche auch ein armer Vogel ist. Sie ist gefährdet und bedroht, denn es gibt nicht mehr so viele Feldlerchen wie früher.  Man sieht sie nicht mehr überall so oft.

Das Problem der Feldlerche ist, dass sie am Boden brütet. Ihr Nistplätze sind in Feldern und Wiesen. Die Wiesen und Fleder gehören den Bauern, die damit Geld verdienen. Dort ist es sehr gefährlich für die Feldlerche und ihre Nester. Inzwischen mähen die Bauern ihre Felder viel früher und öfter. Oft dann schon, wenn die Jungen der Feldlerche ihre Nester noch gar nicht verlassen haben. Wenn ein Traktor oder Mähdrescher kommt, wird das Nest zerstört und die Jungen der Feldlerche überleben nicht. Es gibt noch ein Problem für die Feldlerche: Dieser Vogel frisst Insekten! Viele Bauern sprühen Gift auf das Unkraut und die Insekten. So findet die Feldlerche nicht genug zu fressen für sich und ihre Babys.

Damit es den Feldlerchen wieder in ganz Deutschland besser geht brauchen sie genug Insekten und Nistplätze in denen ihre Jungen überleben können. Inzwischen gibt es schon manche Bauern, die ihre Wiesen später mähen und auch in den Feldern ein Lerchenfenster machen. Dort wächst dann nichts und die Feldlerche kann gut brüten.

Bericht: Klasse 2 a