Projekte


Zirkus AG

Zum festen Bestandteil in den AG-Angeboten der Liebenauschule ist seit vielen Jahren das Angebot der Zirkus-AG. Die Zirkus-AG wird durch einen professionellen Zirkus-Trainer mittwochs Nachtmittags in der Liebenauschule durchgeführt. In dem Zirkus-Unterricht erlernen die Kinder von Klasse 1 bis 4 in Kleingruppen mit ca. 10 Kindern pro Gruppe akrobatische Übungen, wie z.B. Jonglieren, das Balancieren auf der Laufkugel aber auch Übungen am Trapez.

Zum Abschluss eines jeden Schulhalbjahren laden die Kinder der Zirkus AG nachmittags abschließend zu einem Schautraining ein.  Mamas, Papas, Omas sowie Opas und besonders die Geschwisterkinder sind gespannt, was die Schüler am Ende des Kurses zu bieten haben. Natürlich ist immer jeder willkommen, der unsere Schulkinder der Zirkus AG sehen möchte.

Die Zuschauer sehen großartige Vorführungen. Auch eine Clownsnummer darf normalerweise nicht fehlen.  Jeder kann in einem kleinen Team zeigen, was er im letzten halben Jahr am liebsten gemacht hatte.  Die Trainer werden nie wirklich gebraucht, da die Kinder gelernt haben, sich gegenseitig bei der Vorbereitung der Tricks zu unterstützen.

Wie aus Kindern Gummibären werden, kann man an den unterschiedlichsten Sprüngen vom Trampolin sehen – durch die Luft, über Hindernisse, mit Schrauben und Drehungen.  Den Abschluss bilden kreative Pyramiden, an denen alle Kinder mitwirken.

 

Sommerferienprogramm

Unter Anleitung des Vorstands des Fördervereins nehmen alljährlich eine Gruppe von Kindern am Holzboote bauen teil. Im Werkraum der Liebenauschule muss sich zunächst jedes Kind aus den gesammelten Hölzern eines aussuchen. Manche Hölzer sind gerade wie ein Brett und andere kurvige Äste oder Wurzeln. Dann geht es bei den meisten als erstes an die Säge, da viele Äste oder Bretter zu lang oder dick sind.

Auf einem separaten Tisch liegen die verschiedensten Dinge wie unterschiedliche Stoffe für Segel, Korken, Deckel, Schleifen und, und, und. Jungs wie Mädchen sind eifrig bei der Sache, aus all diesen Sachen tatsächlich ein Boot zu formen. Zwischendurch werden Trink- und natürlich auch Naschpausen gemacht.

Es wird eifrig gehämmert, gebohrt und gesägt, geklebt und genäht. Masten werden gehisst, Schnüre zum Aufspannen von Segeln gezurrt. Ein Nagel hier, ein Deckel da und nach 90 Minuten haben alle mindestens ein Boot fertig. Dann schnappen sich alle Kinder ihr Lieblingsboot und marschieren von der Liebenauschule an den Neckar oder den See.

Kommando Schuhe aus und Hosen hoch! Alle setzen Ihre Boote ins Wasser. Leider können einige der Schwemmholzboote nicht richtig schwimmen. Aber das ist nicht so schlimm. Alle Boote sehen fantasievoll und einzigartig aus. Am Ende sind alle Kinder und Helferinnen wieder an der Schule und sich einig, dass das ein toller Sommerferientag war.

 

Einschulung

Die Ferien sind vorbei. Die Schüler der zweiten, dritten und vierten Klassen erwarten mit Spannung die neuen Erstklässler. Von der Kirche kommend werden Kinder wie Eltern auf der Treppe mit Tüchern und einem fröhlichen Lächeln begrüßt. Die offizielle Begrüßung durch den/die SchulleiterIn findet in der Aula statt. Dabei erhalten alle neuen Einser einen Geldgutschein für das Klassen-T-Shirt, gemeinsam gesponsert von Elternbeirat und Förderverein. Danach geht es mit den Paten in die Klassen.

Unten im Erdgeschoss ist ebenfalls eine gute Stimmung. Diejenigen, die nicht mehr in die Aula passen, werden dort gut versorgt.  Der Förderverein bietet Kaffee und Kuchen sowie Kaltgetränke an. Auch Butterbrezeln und Käsefüße sind dabei. Bänke und Tische laden dazu ein, sich mit der Familie zusammen zu setzen und durch zu atmen. Bis die nun eingeschulten Erstklässler aus Ihren Klassenzimmern kommen. Und für die ist dann bestimmt auch noch etwas übrig!

 

Willkommensfest

Alljährlich lädt der Förderverein im Oktober die neuen Erstklässler sowie die Kinder der Grundschulförderklasse zu einem Willkommensfest ein. Da zu Beginn des Schuljahres auch das Äpfel aufsammeln im Stundenplan steht, gibt es an diesem Freitagnachmittag natürlich Apfel- oder Zwiebelflammkuchen. Gebacken im schuleigenen Backofen, der ordentlich mit Holz eingeheizt sein muss, damit jeder ein Stück bekommen kann.

Bei gutem Wetter auf dem Schulhof – bei schlechtem unterm Dach des gelben Schulgebäudes – laden Tische und Bänke ein, sich mit den Lehrern oder anderen Eltern zusammen zu setzen. Privates und Schulisches wird ausgetauscht. Ein Fässle Apfelsaft der Firma Häussermann steht zum freien Abzapfen bereit, der Sprudel fürs Schorle daneben. Der Förderverein will mit diesem Fest den Eltern wie den Kindern ermöglichen, sich außerhalb der neuen Umgebung ungezwungen sowie Klassen übergreifend kennen zu lernen. So selbständig die Kinder sein mögen, so wichtig bleibt der Austausch der Eltern. Es ist immer sehr interessant festzustellen, welchen Teil des schulischen Lebens die Kinder zu Hause erzählen. Und welchen nicht!