Schulbildung und Jugend


… im Wandel der Jahrhunderte

Übernommen aus der Ortschronik – überarbeitet durch Herrn Bürgermeister Jens Timm

Schulpflicht im Herzogtum

Die Stellungs des Schulmeisters war 1649 durch die Einführung der allgemeinen Schulpflicht im Herzogtum Württemberg erheblich gestärkt worden. 1670/72 führte man auch die Sommerschule für die Dorfschulen ein. Für jedes Kind mussten die Eltern einen Kreuzer als Schulgeld bezahlen. Ausführliche Nachrichten über die Tätigkeit der Schulmeister in Neckartailfingen sind erst im 18. Jahrhundert überliefert.

Seit 1700 unterrichtete Johann Konrad Schieß, ein 40-jähriger Hutmacher aus Kirchheim unter Teck, die Neckartailfinger Schulkinder. Im Sommer besuchten die Altdorfer Kinder auch die Nechartailfinger Schule, die von insgesamt 40 Kindern frequentiert wurde. Die Sommerschule fand täglich einen halben Tag lang statt. Im Winter gab es in Neckartailfingen 78 und in Altdorf 30 Schulkinder. Trotz der Schulpflicht wurden demnach im Sommer nur knapp die Hälfte der schulpflichtigen Kinder in die Schule geschickt. Die Arbeit auf den Feldern hatte Vorrang. Den Schulbesuch ihrer Kinder empfanden wohl die wenigsten Eltern als ein Bedürfnis.

1719 war der inzwischen 69-jährige Johann Konrad Schieß immer noch als Schulmeister im Amt. Im Sommer unterrichtete er 38 Knaben und 22 Mädchen und im Winter 48 Knaben und 40 Mädchen. Die Schülerzahl war gegenüber 1703 nur leicht gestiegen. Über die Hausväter im Filialort Altdorf wussten die Visitatoren zu berichten, daß sie lieber in das Trinkhaus gehen als ihren Kindern Papier, Feder und Dinte anzuschaffen“. 1763 konnte der zweite Schulmeister Caspar Baur auf eine 42-jährige Amtszeit zurückblicken. Er übte kein weiteres Ämtlein aus, so an der Schul hinderlich wär, das heißt, er lebte von seinem Schulmeistersalär“. Johann Caspar Baur hatte neun Kinder, wohnte im Schulhaus und klagte nicht über die Besoldung. Johann Caspar Baur verstarb 1768 und sein Sohn übernahm die Schulmeisterstelle. Ab 1771 übernahm dann Johann Leonhard Maurer dieses Amt und seit 1822 sollte für ganze 44 Jahre die Neckartailfinger Schulmeisterstelle mit Gottfried Maurer besetzt sein, der acht Jahre später – 1830 – auch den Liederkranz gründete.

Der Schulunterricht

Die Kinder besuchten ab dem sechsten Lebensjahr die Schule, und zwar so lange, bis sie der Pfarrer nach der Konfirmation vom Unterricht freisprach. Danach gab es täglich Schulunterricht, im Winter fünf Stunden und im Sommer drei Stunden. Der Schulbesuch erfolgte keineswegs regelmäßig. So stellten die Visitatoren 1768 einmal mit Genugtuung fest, dass die Neckartailfinger Kinder von ihren Eltern zur Schule angehalten und nicht herausgenommen werden, bis der Pfarrer sie – entsprechend den Regeln – freispricht.

1793 führte man das Auswendiglernen ein und praktizierte es auch im Religionsunterricht mit Fleiß. Für die Schullehrer schaffte man auf Kosten des Heiligen die besten Erziehungsschriften an. Zum Schreiben verwendete man in der Regel nicht das teure Papier, sondern Schreibtafeln, mit denen die meisten Schüler 1795 versehen waren. Die Fehlzeiten der Schüler waren in Neckartailfingen als relativ gering zu bezeichnen. Schulzucht war in dieser Zeit oberstes Gebot und über die moralischen Strafen hinaus reichte das Register der Körperstrafen vom Strafestehen bis zur körperlichen Züchtigung. Der Stock gehörte zur Grundausstattung eines jeden Schulzimmers. Er hat erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Klassenzimmer verlassen.

Volksschule

Fünfzig Jahre später erwies sich die Einrichtung einer zweiten Schulstube als unumgänglich, zumal zwischenzeitlich die Schülerzahl fast um das Doppelte angewachsen war und weiter wuchs. Es ist heute kaum vorstellbar, dass 1829 in einem einzigen Raum 165 Kinder gleichzeitig von zwei Lehrern unterrichtet wurden. Um die unerträgliche Situation zu verbessern, beschloss die Gemeinde, ein zweites Lehrzimmer einzurichten, das allerdings nur in einem Anbau unterzubringen war. Schon 1845 kam es zu einem Erweiterungsbau im Nordgiebel, wo außer dem Lehrzimmer und einer Wohnung auch ein Rinderstall und eine Tenne eingerichtet wurden. Für die Ausstattung des Lehrzimmers ließ die Gemeinde ein „Chateter mit einem erhabenen Tritt“ – also ein Katheter auf einen erhöhten Podest – anfertigen, das mit einem Sitz, einem abschließbaren Pult und Bücherkästen ausgerüstet war.

1851 teilte man die Schule erstmals in zwei Klassen. Dem Vorschlag des Ministeriums, eine dritte Lehrerstelle einzurichten, stand die Gemeinde aus Kostengründen zunächst sehr ablehnend gegenüber, so dass die zügige Einrichtung einer dritten Lehrerstelle (Unterlehrer) schließlich im November 1852 vom Evangelischen Konsistorium angeordnet werden musste. Ab 1853 unterrichteten an der Schule ein Schulmeister, ein Unterlehrer und ein Hilfslehrer, der neue Lehrer anfangs im Wirtschaftslokal des ehemaligen Wirtshauses zum Schwanen, dann im Gasthaus „zum Lamm“. Auch die Organisationsform der Volksschulen erfuhr seit dem 19. 7ahrhundert wichtige Veränderungen. Mit dem Volksschulgesetz von 1836 leitete man die Verstaatlichung der ehemals gemeindlichen deutschen Schulen ein. Die Schulaufsicht blieb jedoch noch lange Zeit geistlich bis zum Volksschulgesetz von 1909, als auch die geistliche Schulaufsicht auf den Staat überging. Die Nationalsozialisten schafften 1936 die Bekenntnisschule zugunsten der „Deutschen Volksschule“ ab.

Mittelschule

1862 beantragen eine Anzahl Familienväter die Einrichtung nicht einer höheren Bürgerschule, sondern einer Realschule zur besseren Ausbildung ihrer Kinder. Pfarrer Knapp stellte eine Liste auf, der zu folge immerhin 32 Knaben und (nur) 13 Mädchen der Jahrgänge 1847 bis 1858 für den Besuch einer höheren Lehranstalt geeignet seien – der jüngste Kandidat, Gustav Adolph Eisinger, war gerade mal vier Jahre alt! Die Gemeindegremien waren bereit, eine solche Schule mitzutragen. Die Familienväter äußerten sich am 16. Mai 1862 nun dahingehend, dass die Schule nur von Knaben besucht werden solle. Das Schulgeld betrug 8-12 Gulden. Die Väter stellten auch einen Katalog der weiterführenden Fächer zusammen: württembergische und allgemeine Geografie, württembergische und allgemeine Geschichte, Arithmetik mit besonderer Berücksichtigung der Gewerbsbildung, Geometrie, Zeichnen (Linear- und Freihandzeichnen), französische Sprache, Lateinisch (allerdings mit Fragezeichen versehen!), deutsche Sprache (mit Aufsätzen) und schließlich Naturlehre. Die Kosten der Schule überschlug man auf 705 bis 905 Gulden jährlich, wovon rund 160 Gulden von zwanzig Schülern durch Schulgeld gedeckt würden; den Rest müsse die Gemeinde tragen.

Als das Oberamt Nürtingen 1862 die Genehmigung für eine Realschule in Neckartailfingen verweigerte, erwarb die Gemeinde das zweistöckige Wohn- und Geschäftshaus des Kaufmanns Engel in der Karlstraße und richtete dort auf Empfehlung des Oberamtes 1863 eine einklassige Mittelschule ein, später die untere Schule genannt. Das Gebäude der Mittelschule befindet sich bis zum heutigen Tage im Besitz der Gemeinde Neckartailfingen in der Karlstraße 7 und wird zwischenzeitlich als Wohnraum genutzt. Noch 1864 existierte kein Lehrplan für die Neckartailfinger Mittelschule. Vielmehr wurde nach örtlichen Wünschen und Bedürfnissen unterrichtet. Im Allgemeinen nahmen die Mittelschulen die Funktion einer gehobenen Volksschule mit besonderem Gewicht auf Zeichnen und „Realien“ wahr. So wurde zum Beispiel kein Französisch unterrichtet, es sei denn in Privatstunden.

In den 1865 für die Visitation angewandten Kriterien findet sich die bemerkenswerte Feststellung: Das Zusammenantworten nicht zu dulden, sondern die Schüler anzuhalten, dass sie durch Aufheben der Hände anzeigen, wenn sie antworten können und dann einzeln aufzurufen! Auch wurde auf biblische Geografie großer Wert gelegt. Warnungen vor Giftpflanzen und eine besondere Vogelkunde gab es jeweils im Frühjahr und Herbst. Die Mittelschule hatte bis 1906 Bestand, wurde dann aber wegen mangelnder Nachfrage geschlossen. Dennoch blieb sie der ganze Stolz älterer Neckartailfinger und trug sehr zum örtlichen Selbstverständnis bei, stets einen gehobenen Bildungsstand gepflegt zu haben.

Immerhin gingen schon in der Zeit des Zweiten Weltkriegs mindestens zwölf Neckartailfinger Kinder nach Nürtingen ins Gymnasium, bei nicht einmal 1000 Einwohnern eine beachtliche Bildungsquote. In der Mittelschule unterrichtete übrigens ein Schulmeister mit einem Jahresgehalt von 400 Gulden und freier Unterkunft, um 1865 Mittelschullehrer Haußmann, um 1872 auch der erste Kommandant der freiwilligen Feuerwehr, Jakob Friedrich Sattler. Für den Besuch der Mittelschule mussten 2 Gulden Schulgeld bezahlt werden. Nach Auflösung der Mittelschule unterrichtete man in ihrem ehemaligen Schulraum die Unterklasse, während Mittel- und Oberklasse im oberen Schulhaus unterrichtet wurden.

Arbeits- und Industrieschule

An Stelle der bis dato üblichen Sonntagsschule für die männliche Jugend während der Wintermonate richtete man 1859 eine Fortbildungsschule ein. Bereits seit 1848 bestanden zwei Privatschulen mit dem Fächerkanon der Realschule, sie erteilten Unterricht in den Elementen, Realien und Sprachen. Eine Industrieschule nur für Mädchen von sechs bis sechzehn Jahren gab es bereits 1865. Unterrichtet wurde jedoch nur in den Wintermonaten von November bis April, und zwar jeden Mittwoch und Samstag nachmittags von 13-16 Uhr. Hier sollten weibliche Fertigkeiten wie Stricken, Häkeln, Nähen, Flicken und Kleidermachen vermittelt werden. Bereits 1950 hatte sich die Schulraumsituation in den beiden Neckartailfinger Schulhäusern als untragbar erwiesen, da die Schülerzahl von 80 im Jahre 1935 auf zeitweise über 200 in den Nachkriegsjahren angestiegen war. Drei niedrige und viel zu kleine Schulsäle verteilten sich auf die beiden Gebäude; nach Einrichtung einer vierten Lehrerstelle kamen zwei weitere Gemeindegebäude hinzu. 1949 fasste die Gemeinde den Grundsatzbeschluss zu einem Schulhausneubau nahe der Kelter in den Kirchgärten und ließ im Oktober 1951 die Bauarbeiten anlaufen, doch drückt der wandernde Knollenmergel alsbald die aufgeführten Fundamente ein.

In den Nürtinger Kreisnachrichten vom 21. Mai 1952 lautete die Frage „Wer trägt die Schuld am Schaden? Und das Schulhausneubau-Fiasko von Neckartailfingen vor dem Kreistag“. Der Schaden betrug rund 50.000 DM was etwa 30 DM pro Kopf der Bevölkerung in Neckartailfingen gleichkam. Im Herbst 1951 hatte die Gemeinde mit dem Bau begonnen und diesen dann auf Grund von Rutschungen des Knollenmergels im Hang im Jahr 1952 wieder eingestellt. Dem Vorschlag des Landesgeologen, zuerst einmal die Wasseradern abzuleiten, kam man dann doch nicht nach, nachdem die einwandfreie Ausführung nicht als gesichert erschien und die bereits erstellten Grundmauern den Anblick eines vom Erdbeben heimgesuchten Bauwesens darboten. Es wurde eine Kommission aus Stuttgart mit der Überprüfung des Vorhabens beauftragt. Hierbei wurde dann festgestellt, dass der Weiterbau an dieser Stelle abgelehnt werden muss. Das Landratsamt als Aufsichtsbehörde trifft hierbei keine Schuld, auch die Gemeindeverwaltung sei unschuldig, denn es sei nichts versäumt worden. Bei dem am 4. Februar 1952 erstellten Gutachten wird auf die starken Niederschläge und die damit verbundenen Schäden hingewiesen. Der Untergrund war so aufgeweicht, dass der Hang oberhalb des Neubaues in Bewegung kam. Risse an den Grundmauern und Bewegungen der bergseitigen Wände sind eingetreten. Innerhalb der Baugrube traten Aufwölbungen von 15-20 cm ein.

Nach längeren Verhandlungen entschloss sich der Gemeinderat noch im Jahr 1952 dafür, das neue Schulhaus am rechten Neckarufer an der Altdorfer und Bahnhofstraße zu errichten. Der Schulhausbau machte gute Fortschritte und so konnte im März 1953 in der Nürtinger Zeitung gelesen werden, dass nach der unglücklichen Wahl des ersten Bauplatzes es mit dem Neubau – im sogenannten neuen Viertel – rasch vorwärts geht. Die starke Zunahme der Bevölkerung und durch den Zuzug vieler Neuhürger führte als Ursache zur raschen Wahl des ersten Bauplatzes und des herbstlichen Beginns am sogenannten wandernden Buckel. Das neue Schulhaus am jetzigen Standort unterhalb der Burg Liebenau wird außer dem Werk- und Aufbewahrungsraum im Souterrain sechs weitere Räume umfassen. Vier davon sind Klassenzimmer, ein Festsaal und ein größerer Raum für Handarbeit- und Haushaltsunterricht, sowie ein anliegendes Häuschen für den Hausverwalter. Der geringe Verkehr über die beiden anliegenden Straßen wird die Sicherheit der jüngeren Schüler auf ihrem Schulweg wesentlich fördern. Als man das Musterbeispiel einer Landschule, so die seinerzeitige Einschätzung, am 25. April 1954 im Beisein prominenter Gäste einweihte, hatte es die Gemeinde 360.000 DM gekostet. Als Staatszuschuss gab es rund 90.000 DM und 150.000 DM musste die Gemeinde über ein Darlehen abwickeln.

Die Einweihungsfeierlichkeit am Sonntag den 25. April 1954 wurde dann von der damals 1.500 Einwohner zählenden Bevölkerung wie ein Volksfest gefeiert. In den damaligen Zeitungen waren folgende Überschriften zu lesen: „Ein bedeutendes Werk für die Jugend – Raum und Schönheit zugleich verkörpert das neue Schulhaus in Neckartailfingen“ oder „Musterbeispiel einer Landschule“ oder „Schulhauseinweihung – ein Volksfest“, „Ganz Neckartailfingen nahm am Festakt teil“, „Jugend hat ein neues würdiges Heim“ und zu lesen war, dass dies eine anerkennenswerte Leistung einer Gemeinde mit 1.500 Einwohnern ist, wenn 360.000 DM für ein Schulhaus angelegt werden. Landrat Dr. Schaude rühmte den Lernhunger der Neckartailfinger.

In der Zeitung wurde folgende Beschreibung zum Besten gegeben: Über einen breiten aus rötlich gefärbtem Mischasphalt gewalzten Weg gelangt man, von der Brücke kommend, in das Erdgeschoss. Ein kleiner Zierbrunnen in der rechten Mauernische zieht das Auge unwillkürlich an. Links steigt die aus 22 Stufen bestehende, aus Kunstmarmor gefertigte Treppe zum oberen Stockwerk hoch, während gerade links die schmucken elektrischen Herde der geräumigen Hauswirtschaftsküche durch den Rahmen der offenstehenden Tür blinken. Die Böden im Flur sind aus naturfarbigen Klinkerplatten. Die Südseite sämtlicher vier Schulräume sind mit großen Fenstern versehen. Sie erlauben freien Blick über das schöne Neckargefilde. Die Malerarbeiten der Unterrichtsräume sind in lichten Farben gehalten, die auch beim längeren Anblick augenschonend wirken.

Bequeme Stühle und schmucke Lese- und Schreibpulte erleichtern den Schülern das Lernen. Vier Wannen und eine ganze Anzahl von Duschen stehen in zwei weiß getäfelten Räumen bereit, die Jugend in den heißen Sommermonaten zu erfrischen. Ein furniertes Bücherzimmer mit elektrischer Uhrenanlage und das anliegende Konferenzzimmer strahlen Ruhe und Behaglichkeit aus. Neben den bereits genannten Räumen sind in den neuen Schulhaus Lehr- und Bastelzimmer, ein kleines Museum nit Sammelkästen, der große Hauswirtschaftsraum und ein Fahrradaufbewahrungsraum untergebracht. Moderne Spülanlagen sind ebenso selbstverständlich wie das fließende Wasser in jedem Klassenraum.

1965 musste das neue Schulhaus von 1954 wegen der stark angestiegenen Schülerzahl und der Einführung des neunten Schuljahrs erweitert werden. Im September 1965 stimmte der Gemeinderat einer Aufwertung der Neckartailfinger Volksschule zu einer Hauptschule auch für die Schüler aus den Schulverbandsgemeinden Altdorf und Schlaitdorf gemäß Schulentwicklungsplan zu. Die Klassen 6 bis 9 unterrichtete man in Neckartailfingen, während die Schüler der 5. Klasse in Schlaitdorf zur Schule gingen. Drei der Neckartailfinger Grundschulklassen unterrichtete man zu dieser Zeit jeweils in einem Klassenraum des Kindergartens, im Lehrsaal des Feuer-wehrmagazins und auf der Empore der Turnhalle. Die Pläne für einen grundlegenden Neubau der Grund- und Hauptschule lagen 1967 baureif vor, doch konnten die Arbeiten erst im Juli 1968 ausgeschrieben werden, weil der Staatszuschuss auf sich warten ließ.

Am 12. September 1970 weihte man die neue Grund- und Hauptschule ein. 1978 erhielt sie den Namen „Liebenauschule“ zur Diskussion standen damals auch die Bezeichnungen „Autmutschule“ und „Silberburgschule“. Bereits 1982 sah sich die Gemeinde Neckartailfingen auf Grund der zunehmenden Schülerzahlen dazu veranlasst, das vorhandene Hauptschulgebäude nochmals aufzustocken. Nunmehr sind in unserer Liebenauschule zum heutigen Zeitpunkt die Schülerinnen und Schüler aus den Gemeinden Altdorf, Schlaitdorf und Neckartailfingen gemeinsam untergebracht. In der Grundschule werden 173 Schüler aus Neckartailfingen in acht Klassen und an der Hauptschule 116 Schüler in sechs Klassen unterrichtet, an der Liebenauschule Neckartailfingen insgesamt 289 Schüler.