Chronik


SchulnameWoher hat die Liebenauschule ihren Namen?
Die Lehrerschaft der Grund- und Hauptschule favorisierte den Namen “Liebenauschule”. Der Gemeinderat fasste am 22.11.1977 folgenden Beschluss: “Die Grund- und Hauptschule Neckartailfingen soll den Namen »Liebenauschule« erhalten.” Der Name Liebenau geht auf eine ehemalige Burg zurück, die ca. 1,3 km südöstlich von Neckartailfingen existierte. Sie war ein Herrensitz, nach dem sich die Besitzer nannten. Die Herren von Liebenau, Ritter, lebten in der Zeit des 13. und 14. Jahrhunderts. [mehr …]


50_Jahre50 Jahre Liebenauschule Neckartailfingen
Den Höhepunkt bildete dann die Schlüsselübergabe von Herrn Bürgermeister Pfeiffer an den Schulleiter Herrn Hermann. Für die Schüler war sicher der Einzug in die neue Schule der spannendste Augenblick. Sie staunten nicht schlecht, als sie in Gedanken diese neuen Räume mit ihren alten Klassenzimmern verglichen. Jetzt wollten sie nicht mehr zurück! Für mich als Lehrkraft begann in dieser neuen Schule auch eine völlig neue Phase, denn nunmehr waren auch die äußeren Bedingungen des Lehrbetriebs optimal und konnten einen sichtbaren Fortschritt für Lehrende und Lernende nicht mehr aufhalten. [mehr …]


BildungSchulbildung und Jugend im Wandel der Jahrhunderte
Die Stellungs des Schulmeisters war 1649 durch die Einführung der allgemeinen Schulpflicht im Herzogtum Württemberg erheblich gestärkt worden. 1670/72 führte man auch die Sommerschule für die Dorfschulen ein. Für jedes Kind mussten die Eltern einen Kreuzer als Schulgeld bezahlen. Ausführliche Nachrichten über die Tätigkeit der Schulmeister in Neckartailfingen sind erst im 18. Jahrhundert überliefert. [mehr …]


MuseumSchulhäuser im Herzogtum Württemberg
In den Gemeinden Württembergs war es in den vergangenen Jahrhunderten üblich, die Mesner- oder Pfründehäuser der Kirchengemeinden als Schulhäuser zu benützen. Die Schulhäuser, meistens nahe der Kirche gelegen, waren nicht selten baufällige Gebäude mit sehr begrenzten Räumlichkeiten. Stand in einer Gemeinde kein geeignetes Gebäude zur Verfügung, wurde bei der Anstellung eines neuen Schulmeisters darauf Wert gelegt, dass er eine eigene Schulstube vorweisen konnte. Besaß er kein eigenes Haus, wurde er ersucht, ein Haus zu mieten, in dem er Schule halten konnte. [mehr …]


125 Jahre Kinderfest | 9125 Jahre Kinderfest in Neckartailfingen
Dass das Kinderfest einen großen Stellenwert genießt, haben die Neckartailfinger über die diesjährigen Pfingstfeiertage reichlich zum Ausdruck gebracht. Beim Auftaktabend der Feierlichkeiten war das von den Landfrauen mit weißen Tischdecken und viel Maiengrün festlich geschmückte Festzelt bis auf den letzten Platz besetzt. Mit einem schwungvollen Einmarsch des Spielmannszuges zusammen mit dem Jugendspielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr unter Leitung von Hans-Peter Hecke und Jörg Wurmbauer wurde der Abend eröffnet. [mehr …]


Linde125 Jahre Lutherlinde
Die Lutherlinde wurde einst zum Andenken an den Kirchenreformator Dr. Martin Luther gepflanzt, der damals vor 400 Jahren am 10. November 1483 geboren wurde. Die Kirchengemeinde Neckartailfingen hatte aus diesem Anlass beschlossen, auf der Anhöhe über Neckartailfingen eine Linde zu pflanzen. Die bürgerliche Gemeinde hatte die Mittel zum Erwerb dieses Platzes bewilligt und für 30 Mark das Grundstück erworben. Die Linde holte man aus dem Neckartailfinger Wald und einige Bürger fuhren cirka 30 Wagen Erde herbei, damit der Baum auch auf gutem Grund stehen möge. [mehr …]


Postkutsche200 Jahre Post in Neckartailfingen
Wenn man Geschichte näher betrachtet, entdeckt man oft spannende Episoden: So ist das mit Sicherheit auch bei dem Projekt zum 200-jährigen Jubiläum der Post in Neckartailfingen, das nun eine Ausstellung und ein Buch hervorgebracht hat. Adolf Kuppler und sein Bruder Gerhard haben in jahrelanger Kleinarbeit und mit Unterstützung aus der Gemeinde nicht nur interessante Fakten rund um das Postwesen zusammengetragen, sondern auch die zugehörigen Geschichten, Tragödien und Anekdoten rund um Persönlichkeiten, Politik, Macht, Geld und Verbrechen. [mehr …]


Schulhaus400 Jahre bewegte Schulgeschichte
Der Stolz einer Gemeinde setzt sich wie ein Mosaik aus vielen Steinchen zusammen. Ein funkelndes Steinchen in diesem Mosaik von Neckartailfingen ist die Schule. In der Gemeinde gab es die erste Dorfschule im Alt­kreis Nürtingen. Schon 1541 ist von einem eigenen Schulhaus die Rede. Das Datum steht für eine in jenen frühen Tagen ungewöhnliche Bildungsbeflissenheit. Die Bauern benötigten damals ihre Kinder für die Arbeit auf dem Feld, Lesen und Schreiben wurde noch weithin als unnötiger Luxus betrachtet. Aufstiegschancen gab es ohnehin nicht. [mehr …]


Postillon900 Jahre ereignisreiche Ortsgeschichte
Um 1090 schenkten die Grafen Luitpold und Kuno von Achalm zehn Hufen (Bauerngüter) und einen Herrenhof mit der Hälfte der Kirche des Dorfes Neckartailfingen an das Kloster Hirsau. Dieses Ereignis wird im Codex Hirsaugiensis überliefert, in einem nach älterer Vorlage Ende des 15. Jahrhunderts neu geschriebenen Traditionsbuch mit Einträgen über Schenkungen an das Kloster Hirsau. Mit der Erwähnung des Ortes “Tagelvingen” im Codex Hirsaugiensis beginnt die schriftlich gesicherte Geschichte Neckartailfingens. [mehr …]