Archiv der Kategorie: Projekte

Klecksmalerei

Was kann man aus einem Klecks alles machen? Diese Frage ist die Ausgangsfrage der hier gezeigten Malereien.
Ihr sind unsere Viertklässler im Fernlernen nachgegangen. Das, was dabei herauskam, ist so schön wie vielseitig und zeigt, dass jeder von uns einzigartig ist und einzigartig denkt!
Die außergewöhnlichen Bilder der Kinder können nun in dieser virtuellen Ausstellung betrachtet werden.

Viel Spaß dabei!

Meistersänger Feldlerche

Camille Saint-Saëns war ein berühmter Komponist und Musiker. Er wurde 1835 in Paris geboren und starb am 16. Dezember 1921 in Algier, der Hauptstadt von Algerien in Nordafrika. Eines seiner berühmtesten Werke ist das  Stück „Karneval der Tiere“, das er 1886 komponierte. Der Originaltitel lautet: „Le carneval des animaux“. Viele verschiedene Tiere sind dabei und singen und tanzen als Teil einer Vorstellung. In einem Stück davon geht es um Vögel. Als Instrumente für die Vögel hat er Klavier, Geige und Querflöte benutzt. Ein Vogel ist genau zu hören, ein ganz besonderer Vogel.

Vielleicht dachte er an die Feldlerche und baute sie ein. Sie hat eine besondere Stimme, einen sehr hohen Gesang und trillert wie die Melodie der Querflöte. Die Feldlerche ist ein Vogel, der über Felder und Wiesen fliegt. An ihrem Gesang ist auch ihre Position so interessant. Wie kein anderer Vogel singt sie in der Luft und nicht auf Bäumen. Sie singt hoch über den Feldern und Wiesen und lässt sich fallen. Bevor sie auf dem Boden aufprallt fliegt sie wieder nach oben und fängt an zu singen. Die Feldlerche ist inzwischen leider bedroht und war 1998 schon einmal Vogel des Jahres und ist es in diesem Jahr wieder. Man kann sie inzwischen sehr selten sehen und ihren Gesang bewundern. Sie baut ihre Nester in den Wiesen und Feldern und brütet dort. Wenn zu früh gemäht wird, geht das Nest kaputt.

Klasse 3

Weihnachten im Schuhkarton

Fertig gepackt und startklar für ihre weite Reise sind die Kartons der Schülerinnen und Schüler der Liebenauschule.

Auch in diesem Jahr beteiligten sich alle Klassen der Schule an der weltweit größten Geschenkaktion für Kinder in Not. In vielen Ländern leben Jungen und Mädchen in großer Armut. Einem Kind unvergessliche Weihnachtsfreude in einem einfachen Schuhkarton voller kleiner Geschenke zu ermöglichen, ist die Botschaft der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“.

In Kleingruppen organisiert packten die Kinder liebevoll und fleißig eine bunte Mischung aus Kleidung, Spielsachen, Süßigkeiten, Hygieneartikeln und Schulmaterial in die Kartons.

 

Jump & Smile

Unter diesem Motto standen die diesjährigen Projekttage mit anschließendem Schulfest.

Sechs verschiedene Workshops konnten an drei verschiedenen Tagen von allen Schülerinnen und Schülern der Liebenauschule ausprobiert werden.

In der Sporthalle, bei den Workshops „Rückenfit“ und „Teamspiele“, wurde der Rücken und vor allem die Teamfähigkeit in einem Hindernisparcour gestärkt. In der Küche konnte jeder seine eigene Medaille aus Salzteig herstellen. In den Klassenzimmern wurden eifrig Indiacas hergestellt und ein Früchtequark zubereitet. Auf dem Schulhof konnte man mit Rollstühlen fahren und auf Krücken nachempfinden, wie Menschen mit Handicap leben.

Beim abschließenden Schulfest konnten dann auch die Eltern und Verwandten sehen, was alle in den Projekttagen gelernt und gebastelt haben.

Einen herzlichen Dank nochmals an alle Helferinnen und Helfer, ohne deren großartige Unterstützung ein solch tolle Projektwoche nicht möglich gewesen wäre.

Auch ein großes Dankeschön an alle Beteiligten des Schulfestes.

Der Frühling ist da!

Auch die Vögel spüren ihn schon. Seit dem 9. April wird der Nistkasten an der Liebenauschule wieder bezogen. Auch in diesem Jahr ist einer der 4 Mauerseglerkästen von Kohlmeisen belegt. Fleißig tragen die Vögel Moos und anderes Material in den Nistkasten. In nur einer Woche ist er bereits gut ausgepolstert. Eine kleine Nestmulde kann man auch bereits erkennen. Später sollen es die Jungvögel bequem und gemütlich haben.

Inzwischen liegt das erste Ei im Nistkasten. Jeden Tag wird das Kohlmeisenweibchen nun ein weiteres Ei dazulegen. Ab jetzt heißt es wieder: Bitte nicht stören, wir brüten hier!

Zeitraum 9.04.18-19.04.18

Fantasiewelten

    Ausstellung im Rathaus vom 18.10.-22.12.2017

Kunstprojekt der Liebenauschule in Zusammenarbeit mit

der Kunstschule Filderstadt

Kunstprojekt

Barbara Grupp von der Kunstschule Filderstadt hat auch dieses Jahr wieder  bei der Vernissage am 18.10.2017 eine wunderbar zutreffende Rede gehalten, welche hier in Auszügen wiedergegeben wird:

„Wie Sie ja schon alle von der Einladungskarte wissen, lautete das Motto in diesem Jahr „Fantasiewelt“ . Es war die Idee der beiden Künstlerinnen Uschi Kohler und Ute Fischer-Dieter und der beiden Lehrerinnen Regina Steinhäuser und Ingrid Hega,  dass die Kinder der beiden 4. Klassen Häuser entwerfen, die sich nicht an der Realität, sondern ganz an der Fantasie der Kinder orientieren.

Als Baumaterial dienten Kartons, Zeitungspapier und allerlei Materialien, die wir üblicherweise in den gelben Sack oder die Papiertonne stecken. Sogenanntes wertloses Material. Dass dieses Material ganz und gar nicht wertlos ist,  beweisen Ihnen die Arbeitsergebnisse, die Sie heute hier bewundern können. Eine Woche lang sind 33 Schülerinnen unter der Anleitung von sechs Erwachsenen mit diesem Material umgegangen, ohne dass es ihnen auch nur einen Moment langweilig wurde. Sie haben geplant, gezeichnet, geschnippelt, getackert, gesteckt, verleimt und verbunden, kaschiert und am Ende die fertigen Häuser bemalt und mit wenigen bunten Papieren verziert.  Eine Woche lang haben die Kinder in kleinen Gruppen an einer einzigen Sache gearbeitet – sie haben dabei Ausdauer gebraucht und Ausdauer bewiesen. Auch Teamgeist war nötig um unterschiedlichste Aufgaben gemeinsam zu erledigen. Wie ich in den kleinen Aufsätzen der Kinder lesen konnte, hat es allen großen Spaß gemacht in einer netten Gruppe zusammen zu arbeiten unter der Anleitung des netten und motivierenden Teams. Besonders auffallend an den Berichten der Kinder ist auch, dass viele sehr zufrieden sind mit ihrem Arbeitsergebnis, weil ihre Häuser genau so wurden, wie sie es sich vorgestellt hatten.

Entstanden sind in dieser Woche Häuser mit bunten Fenstern, mit Rutschbahnen, Kletterpark, Trampolin und Kaminen, Balkonen, Swimmingpools und vielen anderen kleinen Details. Belebt wird die futuristische Wohnanlage  von lustigen kleinen Figuren aus Toilettenpapier, von fliegenden Untertassen aus Papptellern, Fabelwesen aus Knet und Fahrzeugen und allerlei Pflanzen aus Verpackungsmaterialien und buntem Papier. Und jedes Haus hat einen fantasievollen Namen und eine Hausnummer bekommen.

Für die vielen kleinen zusätzlichen gestalterischen Details waren die Klassen 1 bis 3 verantwortlich und sie haben die Aufgabenstellung ihrem Alter gemäß unter der Anleitung von Lehrkräften der Liebenauschule gelöst.

Wichtig ist mir hier ausdrücklich zu erwähnen, dass das, was in unseren Projekten passiert, kein Kinderkram ist! Die Kinder lernen beim Bau eines Hauses eine abstrakte Vorstellung in die Realität umzusetzen; sie setzen sich dabei mit statischen, gestalterischen und handwerklichen Fragestellungen auseinander  und  Sie lernen dabei gestalterische Methoden kennen, die auch von professionellen Künstlern angewandt werden.

Wussten Sie, dass sich aus Kartonagen wunderschöne und auch stabile Möbel bauen lassen? Dass es Papierkünstler gibt, die aus Papmascheé herrlich Lampen, Skulpturen und Objekte bauen? Dass es viele Formen des kunstvollen Recyclings gibt?

Auch Sie können Zuhause mit ihren Kindern mit wenig Geld und viel Fantasie fantastische Dinge bauen! Nehmen sie diese kleine Ausstellung zum Anlass und fangen sie schon morgen damit an!

Liebe Kinder, ihr seid heute die Wichtigsten bei dieser Vernissage und deshalb wende ich mich ganz am Schluss an euch: Ihr habt eine Woche lang voller Engagement, mit vollem Einsatz und viel Fantasie an euren Häusern gebaut. Ihr habt wunderbare und lustige Ideen umgesetzt. Alle am Projekt beteiligten Erwachsenen haben mir begeistert von euch erzählt.  Ich danke euch ganz herzlich für euren Einsatz und gratuliere euch zu dem schönen Ergebnis. Ihr habt wirklich etwas ganz besonderes für das Rathaus geschaffen.

Ich wünsche mir von euch, dass ihr einfach weitermacht mit eurer Bautätigkeit. Mit Kleister, Papier und Kartonagen lassen sich noch so viele schöne Dinge erfinden – die farbenprächtiger und fantastischer sind als jedes Computerspiel.“

Die Klassen 4a/b bedanken sich ganz herzlich bei Frau Kommritz für das Basteln der Figuren, der Gemeinde für die finanzielle Unterstützung und  der Kunstschule für die künstlerische Federführung des tollen Projekts.

„Die Streuobstwiese – Unser Klassenzimmer im Grünen“

Streuobstwiese
Streuobstwiese

Projekt der Kl. 4b mit der Streuobstpädagogin Heidi Schubert

An neun Vormittagen über das Jahr verteilt, lernten die Schüler und Schülerinnen der 4b die Bedeutung unserer heimischen Kulturlandschaft kennen. Der Unterricht fand neben der Liebenauschule auf benachbarten Streuobstwiesen statt.

Wichtigen Fragen wurde auf die Spur gegangen:

– Was ist eine Streuobstwiese?

– Wie wichtig sind Bienen und andere Insekten für die Bestäubung?

– Welche großen und ganz kleinen Tiere finden Lebensraum auf einer Streuobstwiese und woran kann man ihre Spuren erkennen?

– Wir lernen verschiedene Vogelarten kennen.

– Wir lernen verschiedene Wiesenblumen kennen und bereiten aus essbaren Wildkräutern ein leckeres Vesper.

– Wir pflanzen einen Obstbaum und beobachten ihn über das Jahr.

Allen Kindern und der Lehrerin hat das Projekt super gut gefallen.

Hier ein paar Bemerkungen der Schülerinnen und Schüler:

„Wir haben einen Baum eingepflanzt, den wir Wunderbaum genannt haben, weil auf ihm drei verschiedene Obstsorten wachsen…..

Ich fand das Einpflanzen des Wunderbaumes toll, vor allem das Mischen der Erde die wir dazu gebraucht haben…

Ich fand es toll viel über Bienen zu lernen und dass wir sehr oft an der frischen Luft waren…

Und der Honig frisch aus der Wabe war sehr köstlich…

Das Äpfel auflesen und dann das Zubereiten von Äpfeln auf verschiedene Weise, als Bratapfel und Apfelküchlein, war interessant und hat sehr lecker geschmeckt…

Mir hat das Suchen nach Tierspuren gefallen und dass wir die Tiere an den Kotresten erkannt haben…

Das Allerbeste aber war das Picknick mit Kräuterbutter- und Kräuterquarkbroten. Davor waren wir draußen Kräuter sammeln, junge Löwenzahnblätter, Breitspitzwegerich und Kleeblätter. Diese haben wir dann in der Schulküche kleingeschnitten und jeweils zur Hälfte in weiche Butter und Quark gerührt. Dann haben wir ein schattiges Plätzchen auf der Wiese neben dem Altbau unter einem Baum gesucht, haben Decken ausgebreitet und Frau Schubert und Frau Steinhäuser haben Brotscheiben mit Kräuterbutter oder Kräuterquark bestrichen und an alle verteilt. Mmmhhh, das hat super lecker geschmeckt…

Ich fand, Frau Schubert war sehr nett, lustig und sie hatte tolle Ideen. Sie hat unsere Klasse mit dem Projekt noch mal richtig gestärkt. Dafür vielen, vielen Dank Frau Schubert…“

Als Klassenlehrerin der Klasse 4b schließe ich mich dem Dank der Schülerinnen und Schüler auf das Herzlichste an und empfehle wärmstens das „Klassenzimmer im Grünen“ weiter.

Kleine Kohlmeisenjungen

Unsere fünf kleinen Kohlmeisenjungen scheinen sich im Mauerseglernistkasten wohl zu fühlen. Vier der Geschwister liegen eng aneinander gekuschelt zusammen. Die fünfte kleine Kohlmeise hat es sich direkt gegenüber dem Einflugloch bequem gemacht. Im Moment warten sie darauf, dass ihre Eltern mit Nahrung zum Nest zurückkommen. Pausenlos müssen die Elterntiere jetzt an Blättern und Zweigen nach Blattläusen, Raupen und Spinnen suchen. Dabei verfüttern sie fast nur Tiere, die als Schädlinge gelten. Raupen und Blattläuse schädigen die Pflanzen in den Gärten, indem sie von ihnen fressen. Im Minutentakt bringen die Kohlmeiseneltern dann das Futter zu ihren hungrigen Jungen. Das laute Piepsen der jungen Vögel könnt ihr dann sogar vom Schulhof aus hören. 21 Tage nach dem Schlüpfen werden die kleinen Kohlmeisen flügge sein und den Mauerseglerkasten an der Liebenauschule verlassen. Die Kohlmeisen sind die größten und häufigsten Meisen in Europa. Sie sind Höhlenbrüter und beziehen deshalb gerne auch unsere Nistkästen. Oft brüten sie 2 mal im Jahr. Manchmal liegen sogar bis zu 12 Eier im Nest. Kohlmeisenmännchen haben einen deutlich breiteren schwarzen Bauchstreifen als die Weibchen. So kann man sie unterscheiden.

Nistkasten, bitte nicht stören!

Inzwischen sind die Nistkästen an der Liebenauschule vollständig ausgepolstert. Beide Kohlmeisen sind in Moment auf Nahrungssuche. Deshalb noch einmal ein kurzer Blick in den Kasten.

NistkastenZwei Nestmulden sind deutlich zu erkennen. Dient die leere Nestmulde direkt gegenüber dem Einflugsloch als Ablenkung für Fressfeinde? Fünf rötlich-weiße Eier werden von den Kohlmeisen gleich wieder bebrütet. Dann heißt es wieder: „Bitte nicht stören, wir brüten hier!“ Doch wie kannst du sie dann trotzdem beobachten? Zum Beispiel vom Schulhof aus kannst du auch mit etwas Entfernung sehen, wie die Vögel immer wieder den Nistkasten anfliegen.

Der Nistkasten an der Liebenauschule ist begehrt!

nistkasten2017

 

 

 

 

 

Demnächst wird im Mauerseglernistkasten wieder gebrütet. Unserer Bachstelze scheint es hier im letzten Frühjahr sehr gut gefallen zu haben. Seit einigen Tagen wird emsig Nistmaterial gesammelt. Immer wieder sind beide Bachstelzen dabei zu beobachten, wie sie Moos, kleine Ästchen und Blätter bringen. Aber noch eine zweite Vogelart polstert mit weichem Material einen Nistkasten aus. Direkt neben dem neuen Bachstelzennest scheinen Kohlmeisen einzuziehen.

nistkasten2017

Wenn die ersten Mauersegler Ende April zurückkehren werden sie dennoch einen Platz an der Liebenauschule finden. Mauerseglerrufe von CD werden sie auf unseren Nistkasten aufmerksam machen.