Unsere Mauersegler Teil 5

Der erste Flug

Der erste Flug
Der erste Flug

Was denkt wohl eine kleine Bachstelze, wenn sie am Flugloch sitzt und zum ersten Mal den sicheren Nistkasten verlässt? Freut sie sich auf den ersten Flug? Ist sie vielleicht etwas aufgeregt? Ist sie neugierig auf die Welt da draußen? Drei der kleinen Bachstelzen haben das Nest schon verlassen. Kurz nach der Fotoaufnahme sind auch die letzten zwei aus dem Nistkasten geflogen. Jetzt werden unsere fünf jungen Bachstelzen noch mindestens eine Woche von ihren Eltern gefüttert. Vielleicht können wir das ja auf dem Schulhof sogar beobachten.

Unsere Mauersegler Teil 4

Bachstelzenjunge-3
Bachstelzenjunge-3

 

Auf dem Bild sind die kleinen Bachstelzen ungefähr 11 Tage alt. Ihre Augen sind jetzt geöffnet und ihr Gefieder ist nicht mehr ganz so flauschig. Sehr wahrscheinlich werden sie noch in dieser Woche flügge und verlassen das Nest an der Liebenauschule.

Bachstelzenjunge-4
Bachstelzenjunge-4

Gartenprojekt der Grundschulförderklasse

Gartenprojekt1
Gartenprojekt1

Die Grundschulförderklasse ist von Bempflingen nach   Neckartailfingen umgezogen und hat sich zwischenzeitlich sehr gut in den Räumlichkeiten der Liebenauschule eingelebt.
Wir wurden sehr herzlich von den SchülerInnen und LehrerInnen aufgenommen. Wann immer es möglich ist, bringen wir uns gerne in das allgemeine Schulleben ein und freuen uns, wenn die anderen  Schulklassen etwas gemeinsam mit uns machen. Anfang Juni hat unsere Klasse ein Gartenprojekt begonnen. Janik, ein Schüler aus dem Gymnasium Neckartenzlingen, hat uns während seines einwöchigen Sozialpraktikums tatkräftig unterstützt. Gemeinsam mit ihm haben wir zwei Hochbeete aufgestellt und sie nach den Eisheiligen eingesät und bepflanzt.Wir hoffen nun auf eine reiche Ernte von Erdbeeren, Kräutern, Radieschen, Kresse, Zwiebeln und Kohlrabi. Da wir uns schon ganz gut „beim Gärtnern“ auskennen, durften wir noch bei der Verschönerung des Schulgeländes helfen. Gemeinsam mit Frau Lorch (Förderverein) haben wir die Steintröge auf dem Schulgelände mit Blumen bepflanzt. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht.
Vielen Dank an die Gärtnerei Knöll für die schöne Blumen, und an Frau Lorch und den Förderverein für die Mithilfe.

(aus dem Gemeindeblatt Neckartailfingen)

Gartenprojekt2
Gartenprojekt2
Gartenprojekt3
Gartenprojekt3

Tischtennis Tag in der Liebenauschule

Tischtennis-Tag
Tischtennis-Tag

Am Dienstag, den 07.06.16 kam um 7.15 Uhr der Kleinbus “on tour” vom Tischtennisverband an die Liebenau-Turnhalle. Fabian Wurster aus Stuttgart hatte komplette Gerätschaften zum Tischtennis spielen für die ganze Turnhalle dabei. So gab es eine TT-Ballmaschine, die Bälle spuckte, eine Zielwand mit Löchern, große TT-Platten, Midi-Platten und kleine Mini-Platten und ein doppelter Hindernisparcour. Natürlich waren auch für jeden Schüler TT-Schläger, mittelgroße und klitzekleine Schläger dabei. Endlich ging es pünktlich zur 1. Stunde los.  Jede Klasse, manchmal auch zwei Klassen zusammen, hatten eine 3/4 Stunde Zeit, so hatten die Klasse 9 und die 1. Klasse und die Vorschulkinder mit Klasse 3 eine gemeinsame Spielestunde. Alle Beteiligten waren schwer aktiv. Es wurden Grundstellungen auch mit Bewegung, Griffhaltung mit Vor- und Rückhand geübt. Anschließend ging es mit den Erwachsenen und TT-Vereins-Kindern aus unserer Schule an verschiedene Stationen. Der Tischtennistrainer Jürgen und Julia haben uns tatkräftig und professionell den ganzen Tag und an den Stationen unterstützt. So ein Tag hat riesigen Spaß gemacht, jeder war begeistert und hoch konzentriert bei der Sache. Monika Müller und alle Schüler danken für den gelungenen Tag!

Unsere Mauersegler Teil 3

Die Bachstelzen sind geschlüpft!

Bachstelzenjunge-1
Bachstelzenjunge-1
Eng aneinandergekuschelt scheinen sich die 5 jungen Bachstelzen in unserem Mauerseglernistkasten wohlzufühlen. Beide Elternvögel füttern sie fleißig. Im Moment sind sie auf Nahrungssuche. Wenn du in den Pausen nach oben zum Nistkasten schaust, kannst du sie immer wieder beobachten wie sie am Geländer entlang zum Nest laufen.
Bachstelzenjunge-2
Bachstelzenjunge-2

Schullandheimaufenthalt der Klassen 4a und 4b in Erpfingen

SLA-4b-Bild4
SLA-4b-Bild4

Am Mittwochmorgen trafen wir uns um 9 Uhr an der Liebenausporthalle, um für drei Tage ins Schullandheim zu fahren.
Nachdem die Koffer im Bus verstaut waren und wir unsere Eltern nochmal gedrückt hatten, fuhren wir gespannt und aufgeregt los. Die Fahrt nach Erpfingen dauerte ungefähr 45 Minuten.
Im Schullandheim wurden uns nach der Begrüßung zuerst die Hausregeln erklärt und von Frau Hega die Zimmerschlüssel verteilt. Eilig richteten wir unsere Zimmer ein und bezogen die Betten, denn das Mittagessen wartete schon. Es gab Zucchinisuppe und verschiedene Salate.
Am Nachmittag machten wir eine Ortsrallye. Dazu teilten wir uns in sechs Gruppen ein, die nun durch den Ort gehen mussten und dabei verschiedene Fragen beantworten sollten.
Frau Hega und Frau Steinhäuser setzten sich solange in ein Café, um bei Problemen helfen zu können und die Gruppen wieder in Empfang zu nehmen.
Die Gruppe von Lisa, Franziska, Jessica und Sophie H. trug schließlich den Sieg davon.

Als wir von der Ortsrallye zurückkamen, durfte jeder machen, was er wollte.
Einige spielten draußen Fußball oder blieben drinnen auf dem Zimmer, um zu lesen oder Postkarten zu schreiben.
Nach dem Abendessen erwartete uns eine Nachtwanderung mit Schatzsuche. Die Wanderung führte uns durch den dunklen Wald. Am Ende fanden wir den „süßen“ Schatz an einer Baumwurzel.

Am Donnerstag weckte uns Frau Steinhäuser, damit wir pünktlich zum Frühstück kamen. Es gab Wurst, Käse, Brötchen, Marmelade, Butter und Müsli. Zu trinken bekamen wir  eisgekühlte Säfte, Tee und Kakao.
Ein Bus holte uns nach dem Frühstück ab und brachte uns zur Bärenhöhle. Dort bekamen wir eine Führung durch die Höhle. Wir sahen Stalaktiten und Stalagmiten sowie Bärenskelette.
Nach der Führung wanderten wir einige Kilometer zum Schloss Lichtenstein. Ab und zu machten wir eine Pause und aßen das Lunchpaket, das wir uns morgens nach dem Frühstück hergerichtet hatten.
Am Schloss Lichtenstein erwartete uns eine nette Führerin, die uns die Räume zeigte.
In einem Flur hing ein Bild von einem Ritter, der seine Armbrust so hielt, dass es aussah, as ob er auf den Betrachter des Bildes zielen würde.
Zum Glück holte uns der Bus vor dem Schloss wieder ab, denn wir waren alle noch total erschöpft von der Wanderung.
Nach dem Abendessen trafen wir uns in der Eingangshalle, um noch draußen am Lagerfeuer gemeinsam Stockbrot zu machen. Da das Wetter schlecht war, mussten wir unter der überdachten Feuerstelle sitzen. Da war es ziemlich eng, trotzdem hat es Spaß gemacht. Dies war unser letzter Abend im Schullandheim.

Am Freitagmorgen zogen wir unsere Betten ab und warfen die Wäsche in den Wäscheschacht. Die Mülleimer wurden geleert und die Koffer gepackt.
Wir trafen uns vor der Eingangstür, machten noch ein paar Erinnerungsfotos, stiegen in den Bus und fuhren wieder nach Hause.
Unsere Eltern warteten schon wieder vor der Sporthalle.
Es war ein spannendes und ereignisreiches Erlebnis im Schullandheim, das wir nie vergessen werden.
Für die Klasse 4b …. Mia

Unser Schullandheimaufenthalt in der Jugendherberge Erpfingen

Schullandheim 2016
Schullandheim 2016

Am 6.4.2016 fuhren wir um 9.00Uhr mit dem Bus von der Liebenauschule los. Die Fahrt nach Erpfingen dauerte ca. 45 Minuten. Als wir in der Jugendherberge ankamen, wurden uns zuerst die Hausregeln erklärt. Dann mussten wir die Bettwäsche aus dem Keller holen und unsere Betten selbst beziehen. Frau Steinhäuser half uns etwas dabei. Um 12 Uhr gab es Mittagessen im Speisesaal, dort aßen wir zusammen mit einer anderen 4.Klasse aus Reutlingen, die auch im Schullandheim war. Um 14 Uhr ging es zu Fuß runter nach Erpfingen, wir wollten eine Ortsrallye machen. Wir gingen zusammen bis zum Kaffee Möck. Von dort aus durften wir mit einem Aufgabenblatt, das wir von Frau Steinhäuser bekommen hatten, das Dorf erkunden. Ein paar Aufgaben hingen mit dem Rathaus, dem Ostereiermuseum, dem Dorfbrunnen und den Gasthöfen zusammen. Für die richtige Lösung der Aufgaben gab es Plätze. Team Lisa belegte den 1.Platz, Team Robin den 2.Platz und Team Michelle den 3.Platz. Aber es ging ja nicht um die Plätze und wer gewinnt, sondern  um den Spaß !!!
Um 18 Uhr gab es warmes Abendessen. Danach warteten wir bis es dunkel wurde und dann ging die Nachtwanderung los. Manche hatten schon etwas Angst vor Wildschweinen oder anderen Tieren. Am Ende der Nachtwanderung fanden wir tatsächlich unter einem Baumstumpf den Schatz, leckere Mentosröllchen für alle. Um 22 Uhr war dann offiziell Nachtruhe angesagt;-)
Am nächsten Tag durften wir uns nach dem Frühstück ein Lunchpaket für`s Wandern richten. Alle hatten ihren Rucksack gepackt, nur Fabian nicht, denn seiner war verschwunden. Als der Bus kam, um uns zur Bärenhöhle abzuholen, mussten wir einsteigen und konnten nicht weiter nach dem Rucksack suchen. Doch welch ein Glück, als wir am Kaffee Möck  vorbeifuhren , entdeckte einer von uns den Rucksack auf einem Stuhl vor dem Kaffee. „Stop“,  rief Frau Steinhäuser, der Bus hielt an und Fabian rannte über die Straße, um seinen Rucksack zu holen. Der hatte die ganze Nacht dort gelegen, welch ein Glück!  Als wir dann bei der Bärenhöhle ausstiegen, hatten wir nochmal Glück, denn der ehrliche Busfahrer fand 10 Euro, die wie sich dann herausstellte, Franzi gehörten. Finderlohn hat der nette Busfahrer nicht angenommen. Danach hatten wir eine Führung durch die Bärenhöhle, diese war sehr interessant.
Als wir wieder aus der Höhle draußen waren, begann unsere Wanderung, sieben Kilometer zum Schloss Lichtenstein. Nachdem wir über die Hälfte des Weges geschafft hatten, bemerkte Jessica, dass ihr Handy fehlte. Sie suchte überall, doch sie konnte ihr Handy nicht finden. Es half nichts, wir mussten weiter wandern. Als wir dann oben auf dem Berg des Schlosses Lichtenstein eine Pause einlegten, hielt ein Auto an und eine freundliche Frau fragte uns, ob wir vorhin an einer Schafherde vorbeigegangen waren und jemand von uns vielleicht ein Handy verloren hätte? Jessica war überglücklich, ihr ziemlich neues Handy wiederzuhaben. Was hatten wir heute schon für ein Glück, gleich dreimal, unglaublich.
Als wir dann endlich auf der Burg ankamen, waren viele erschöpft, aber es hatte sich gelohnt, denn dort hatten wir auch eine Führung und die Aussicht war ganz toll. Der Bus holte uns dann wieder um 16 Uhr ab. Nach dem Abendessen durften wir draußen noch etwas Fußball spielen und als es dämmerte, entzündete Frau Steinhäuser mit etwas Mühe ein Lagerfeuer. Als dies dann richtig brannte, grillten  wir unser Stockbrot über dem Feuer.
Um 22 Uhr mussten wir dann wieder in die Zimmer. Schlafen konnten wir noch lange nicht, aber so spät wie gestern ist es glaube ich nicht geworden.
Am nächsten Tag mussten wir nach dem Frühstück unsere Zimmer aufräumen, die Bettwäsche wieder abziehen und den Müll wegbringen. Dann wurden wir vom Bus abgeholt und nach Hause gefahren.
Die anderen alle und ich fanden das Schullandheim voll cool !! :)

Sofie aus der Klasse 4a

Unsere Mauersegler Teil 2

Im Nistkasten der Liebenauschule wird gebrütet!

Bachstelzengelege 2
Bachstelzengelege 2

In diesem Jahr bewohnen leider noch keine Mauersegler den von den 9.Klässlern gebauten Nistkasten. Kurze Zeit nach dem Aufhängen gab es aber eine andere Vogelart, die sich dafür interessierte. Bereits vor den Pfingstferien war einer der vier Kästen reichlich mit Moos und anderen Materialien ausgepolstert. Zwei Nestmulden waren deutlich zu erkennen. Auch die fleißige und wenig scheue Baumeisterin konnte immer wieder mit Material im Schnabel in der Nähe beobachtet werden. Mauersegler werden auch als Akrobaten der Lüfte bezeichnet und sind wirkliche Dauerflieger. Sie landen nicht und verlassen nur wenn sie brüten für kurze Zeit den Himmel. Die jetzigen Bewohner unterscheiden sich doch sehr von diesen wendigen und bis zu 200 Stundenkilometer schnellen Flugakrobaten.
Jetzt, Ende Mai, liegen in einer der Nestmulden 5 weiß-bräunlich gefärbte Bachstelzeneier. Die Bachstelze könnte auch als Bodenbewohner bezeichnet werden. Im schnellen, tippelnden Gang bewegt sich sie auf der Suche nach Nahrung am Boden fort. In der Luft kann eine Bachstelze dennoch eine Geschwindigkeit von bis zu vierzig Stundenkilometern erreichen. Auch sie ist ein Zugvogel und hält sich nur zwischen März und Oktober hier bei uns auf.
Die Eier im Nistkasten werden ungefähr 14 Tage bebrütet. Wenn die Jungen schlüpfen, sind sie noch blind und ohne Federn. Man nennt sie Nestlinge. Nach weiteren 14 Tagen sind sie flügge und verlassen den Nistkasten an der Liebenauschule. Dennoch werden sie noch einige Zeit danach von den Eltern weiter gefüttert und lernen von ihnen alles, was eine Bachstelze wissen muss. Jungvögel, die das Nest bereits verlassen haben aber noch nicht ganz selbstständig sind, heißen Ästlinge.

Bachstelzengelege
Bachstelzengelege

 

UNSERE MAUERSEGLER

Teil 1: Nistkastenbau

Noch sind die Mauersegler nicht aus ihren Wintergebieten im südlichen Afrika nach Deutschland zurückgekehrt. Das letzte Stück der insgesamt ca. 10.000 Kilometer langen Flugstrecke nach Norden liegt noch vor ihnen.
An der Liebenauschule ist man ab diesem Frühjahr besonders auf die Rückkehr dieser kleinen faszinierenden Non-Stop-Flieger vorbereitet.
Mauersegler sind in der Regel Gebäudebrüter und sehr abhängig von ihren Brutplätzen. Aufgrund der vielen Neubauten, Abrissarbeiten und der Renovierung von Gebäuden stehen ihnen aber immer weniger geeignete Nistplätze zur Verfügung. Nicht so an der Liebenauschule: Hier sollen Mauersegler ein zu Hause finden. Schüler der 9. Klasse bauten in den Tagen vor den Osterferien intensiv an einem tollen Nistkasten für insgesamt vier Brutpaare und engagierten sich so für die „Meister der Flugkunst“. Denn langfristig ist von einem Rückgang der Mauerseglerzahl auszugehen. Aus diesem Grund steht der Mauersegler bereits auf der Roten Liste der stark gefährdeten Arten, auch wenn er aktuell noch in größerer Anzahl anzutreffen ist. Vielen Dank an Herrn Albrecht Koch für die freundliche Unterstützung dieses Projekts durch eine zusätzliche Holzspende.
Inzwischen ist der Nistkasten bezugsfertig und wurde von den Schülern der 9. Klasse an einer geeigneten Stelle am Gebäude der Liebenauschule angebracht. Für Mauersegler ist es u. a. wichtig, dass ihr Nistplatz in ausreichender Höhe, mindestens 3 Meter über dem Boden hängt und ein freier An- und Abflug möglich ist. Außerdem sollten sie darin gegen Feinde und Witterung geschützt sein. Die Vögel nehmen ihr Baumaterial für ein Nest ausschließlich aus der Luft auf. Bei uns ist jeder der 4 Teilbereiche mit einer künstlichen Nestmulde ausgestattet.
Nach einem alten österreichischen Volksglauben zieht das Glück dort ein, wo die „Turmschwalben“ nisten. Auch hierzulande kennt der Volksmund den Mauersegler unter dieser Bezeichnung. Auch andere regionale Artnamen wie Mauerschwalbe oder Spirschwalbe beziehen sich noch auf die falsche Annahme, dass Mauersegler zu den Schwalben gehören.
Ob wir Glück haben und bereits in diesem Frühling Mauersegler bei der Liebenauschule einziehen?

 

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