Lerngang zur Fruchtsaftkelterei Häussermann

Am Montag, den 08.10.2018, einem sonnigen Herbsttag, besuchten die Klassen 4a und 4b der Liebenauschule, mit ihren Klassenlehrerinnen, die Kelterei Häussermann.

Nach dem Fußmarsch von der Liebenauschule zur Kelterei Häussermann wurden wir um 09:00 Uhr von Frau Häussermann begrüßt. Sie begleitete uns in die Kelterei, stellte uns ihre Schwiegertochter vor und teilte uns in zwei Gruppen ein.

Eine Gruppe wurde von Frau Häussermann durch die Kelterei geführt. Die andere Gruppe folgte Frau Häussermanns Schwiegertochter in einen Schulungsraum.

Im Schulungsraum durften wir auf zwei verschiedenen Tischen Äpfel schälen und Fruchtsäfte probieren. Wir probierten die Apfelschälmaschine aus und das funktionierte so: Als erstes wurde der Apfel auf einen dreizackigen Stab gesteckt und man konnte an einer Kurbel drehen. So löste sich die Schale und das Kerngehäuse wurde herausgedrückt. Zum Schluss hatten wir einen klebrigen, Ziehharmonika-Apfel, den wir genießen konnten. Am Fruchtsafttisch probierten wir die verschiedenen Fruchtsäfte und den frisch gepressten Apfelsaft, wobei unterschiedlichen Kindern unterschiedliche Säfte am besten schmeckten. Alle waren sehr lecker und süß. Danach machten wir einen Gruppentausch.

Frau Häussermann führte uns auf eine Reise der Apfelsaftherstellungsanlage. Draußen auf der Autowaage ließ sie uns raten, wie viel wir alle zusammen wiegen. Insgesamt wogen wir ca. 750 kg. Dies ist die erste Station, die Obstannahme. Dann gingen wir weiter. Frau Häussermann zeigt uns, wie die Äpfel gewaschen und sortiert werden. Von der Obstannahme kommen die Äpfel in die Obstmühle und von dort aus in die vollautomatische Bandpresse. Danach schüttelt das Schwingsieb den restlichen Apfel zur Seite. Was vom Apfel übrig bleibt heißt Trester und landet auf einem Anhänger. Der Trester kann beispielsweise als von Jägern oder Förstern als Tierfutter verwendet werden. Der fertige Saft landet im Tanklager und wird erhitzt, um eine Gehrung des Saftes zu vermeiden. In ein großes Tanksilo passen 100.000 l Saft. Von diesen Tanksilos befanden sich 50 Stück im Raum, was insgesamt 5 Millionen Saft bedeutet.

Die Abfüllung des Safts beginnt mit dem Kistenauspacker, welcher die leeren Kisten ausräumt. Der Entschrauber schraubt die Deckel ab. In der Flaschenspülmaschine werden die Flaschen gesäubert. Beim Flascheninspektor werden die Flaschen kontrolliert. Der Füller füllt alle Flaschen und der Verschrauber werden die Flaschen schnell zugeschraubt. Im Etikettierter werden die Flaschen bedruckt und der Kisteneinpacker packt sie wieder ein. Die Kisten werden palettisiert und eingelagert. Eine Flasche zu säubern dauert in etwa 30 Minuten. Von der Obstannahme über die Pressung bis zur Erhitzung dauert es ca. 1 Stunde. Folglich benötigt eine komplette Abfüllung einer Saftflasche mindestens 1 Stunde und 30 Minuten.

Danach gingen wir wieder zu den Anderen in den Seminarraum. Dort haben wir einen Film über die Kelterei Häussermann angeschaut, der uns den Ablauf vom Baum setzen bis hin zum fertigen Saft zeigte. Dazu bekamen wir Butterbrezeln und leckeren Saft. Gestärkt und voller neuer Erkenntnissen machten wir uns gemeinsam auf den Heimweg.

Vielen Dank an die Kelterei Häussermann für den interessanten und leckeren Vormittag.

 

Willkommensfest für die neuen Erstklässler

Das Willkommensfest für die Erstklässler konnte dieses Jahr bei schönstem Wetter und Sonnenschein stattfinden. So kamen zahlreiche Erstklässler, Mamas, Papas, Omas, Opas und viele andere, um sich am Nachmittag mit Apfelsaft und leckeren Flammkuchen aus dem Steinbackofen auf dem Schulhof verwöhnen zu lassen.

Die Liebenauschule und der Förderverein wünschen den neuen Schulkindern und ihren Familien einen guten Start ins Schulleben und immer viel Freude beim Lernen und Entdecken.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und Helferinnen, die im Hof und in der Küche dieses schöne Fest möglich gemacht haben.

Erlebnisreiche Tage in der Naturschule in Ötisheim – 4a und 4b auf Fahrt!

Drei Tage verbrachten die Klassen 4a und 4b in einem Schullandheim der besonderen Art:

Abgeschieden vom Autoverkehr, Industrielärm und Supermarkt liegt ein besonderes, rund gebautes Holzhaus am Waldrand, die Naturschule in Ötisheim. Hier konnten die Kinder Bewohner des Waldes näher kennen lernen, die Pferde, Ponys, Ziegen und Susi, das Hängebauchschwein der Naturschule beobachten, füttern und streicheln oder eine Kutschfahrt miterleben. Klemens und Olli, die pädagogischen Betreuer, konnten als Experten in Sachen Natur, Tiere und Pflanzen nahezu alle Fragen der Kinder beantworten. Begeistert fieberten die Schüler mit, wenn bei der Wanderung ein Vogelzwitschern, ein interessantes Tier oder eine Pflanze entdeckt und bestimmt wurde. Vom fairen Umgang miteinander, die Gruppe stärkende Spiele und Mutproben, über regionales und biologisches Essen, bis hin zu kindgerechten Infos über nachhaltige Forstwirtschaft und Umweltschutz – Klemens Köberle und sein Team bot uns viele Informationen!

Am ersten Abend begannen wir beim Würstchengrillen am Lagerfeuer, machten Spiele und sangen Lieder mit Gitarrenbegleitung, dann erlebten wir bis kurz vor Mitternacht den Wald bei einer Nachtwanderung mit Mutprobe. Am nächsten Abend spielten wir das Chaos-Spiel und genossen danach einen Tierfilm der besonderen Art.

Ganz ohne Heimweh und mit gestärkter Klassengemeinschaft fuhren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wieder gesund nach Neckartailfingen zurück.

Aktion: Stifte machen Mädchen stark

Durch das Recycling von Stiften unterstützt der Weltgebetstag ein Team aus LehrerInnen und PsychologInnen, das 200 syrischen Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon Schulunterricht ermöglicht.

So kann für 450 Stifte ein Mädchen mit Schulmaterial ausgestattet und eine Tür für eine bessere Zukunft geöffnet werden.

Da wir diese Aktion toll finden, haben wir uns entschieden an ihr teilzunehmen und dieses Projekt zu unterstützen. Falls auch Sie noch einen Beitrag leisten möchten, können Sie jederzeit leer geschriebene Kugelschreiber, Gelroller, Marker, Filzstifte, Füllfederhalter und Patronen in der Schule vorbeibringen,

Nicht erlaubt sind: Klebestifte, Radiergummis, Lineale, Bleistifte, Buntstifte, Druckerpatronen und Scheren

Wir sammeln Äpfel

Jedes Jahr im Herbst gehen alle Klassen der Liebenauschule auf umliegende Streuobstwiesen und helfen bei der Apfellese. Aus dem gesammelten Fallobst wird dann in der Kelterei Häussermann leckerer Apfelsaft gepresst.

Dank des langen und heißen Sommers waren die Äpfel dieses Mal schon viel früher erntereif und so hieß es bereits kurz nach dem Schulanfang : Äpfel aufsammeln, so viele ihr könnt!

Die Klassen und ihre Klassenlehrerinnen wurden verschiedenen Sammelstellen zugeteilt und so konnte man bereits in der ersten Schulwoche bei strahlendem Sonnenschein viele Schüler mit Eimern und Gummistiefeln ausgerüstet durch Neckartailfingen spazieren sehen.

Für jedes gesammelte Kilogramm Fallobst sollten die Schüler 7 Euro für die Klassenkasse erhalten. Der Ansporn war dadurch natürlich umso größer!

Während die Klassen 1 bis 3 ausschließlich Äpfel auflesen durften, konnten die Viertklässler einen kleinen Teil sogar selbst zu frischem Apfelsaft pressen. So trafen die heimkehrenden Äpfelsammler stets auf eine Gruppe Viertklässler, die auf dem Schulhof  Äpfel aussortierten, wuschen und unter großer Kraftanstrengung durch eine Obstpresse drehten. Die Anstrengung hatte sich aber gelohnt, denn der frische Apfelsaft schmeckte köstlich!

Dank der fleißigen Helfer konnten der Kelterei einige Wagenladungen voll Äpfel geliefert werden, den absoluten Sammelrekord stellten aber die Erstklässler mit sagenhaften 860 Kilo Äpfeln auf!

Nun können wir auf dem bald stattfindenden Apfelfest leckeren Saft von eigenhändig aufgesammelten Äpfeln trinken, und der schmeckt natürlich viel, viel besser!

Kasperle im Orient

Das Kasperle ist zurück und wir freuen uns vor allem auf den Hund Bello, der uns immer so toll zum Lachen bringt.

In der aktuellen Inszenierung fliegt Kasperle per Koffer in ein orientalisches Land. Er mussdie Zauberkugel des Sultans retten, die von einem bösen Zauberer gestohlen wurde. Dabei erlebt er natürlich so manches Abenteuer.

Tri Tra Tralllala!

Besuch in der Brotwerkstatt

Am 18.07.2018, einem Mittwochmorgen, gingen die Klasse 3a und 3b gemeinsam mit Frau Held und Frau Bopp in die Brotwerkstatt nach Bempflingen. Der Bus wartete um 10:00 Uhr schon an der Schule auf uns. In Bempflingen wurden wir begrüßt und in Gruppen eingeteilt. Meine Gruppe durfte zuerst backen gehen. Deshalb gingen wir in die Waschstraße, wo unsere Schuhe geputzt wurden. Sie wurden mit blauen Borsten geputzt. Erst dann durften wir in die Backstube. In der Backstube mussten wir uns ein Blech aussuchen und beschriften. Dann bekamen wir den Teig. Wir sollten ihn in Streifen schneiden und auf unser Blech legen. Danach belegten wir den Teig mit Sesam, Kümmel, Sonnenblumenkernen, Käse und Speckwürfeln. Anschließend wurden sie in den Ofen geschoben. Durch die Waschstraße ging es zurück.

In einem anderen Raum durften wir nun an Stationen arbeiten. Die Stationen handelten vom Thema: Vom Korn zum Mehl.

Danach bekamen alle ein Stück Brot zum Probieren. Draußen bekamen wir unsere Brottüten und machten ein Gruppenfoto. Dann fuhren wir mit Autos wieder zurück zur Schule.

Es war ein toller und interessanter Ausflug, der mir sehr gut gefallen hat.

Schülerin der Klasse 3b

Unser Lehrgang ins Wasserwerk

Am Montag, den 16.07.2018 sind die Klassen 3a und b ins Wasserwerk Neckartailfingen gegangen. Zuerst liefen wir an vielen Maisfelder vorbei bis zum Wasserwerk. Dort haben wir an einem Tor eine kleine Pause gemacht bis der Mitarbeiter des Wasserwerks uns abgeholt hat. Er führte uns zu einem kleine Haus. Als er die Türe aufschloss, sahen wir eine kleine Wendeltreppe. Diese gingen wir hinunter und waren nun an einem langen Gang. Der Mann erklärte uns, dass dieser Gang unter dem Neckar hindurch führte. Wieder oben angekommen, konnten wir durch eine Türe den fließenden Neckar sehen.

Als nächstes zog der Mitarbeiter eine Pumpe aus dem Wasser. Diese saugt das Wasser aus dem Neckar auf und bringt es in erste Filterkessel. In diesen waren die Erdschichten nachgeahmt.

Danach wurde das Wasser durch Rohre in ein Sandbecken geleitet und dort noch einmal gereinigt.

Jetzt mussten wir erstmal ein Stück durch einen Wald laufen. Dort sahen wir am Ausgang ein paar Kameras. Das Gelände des Wasserwerkes wird gut bewacht.

Über eine Straße gelangten wir dann in die Komandozentrale. Dort konnten wir einen großen Brunnen bestaunen, in dem das Wasser weiter gereinigt wurde, und unsere Trinkflaschen auffüllen.

Im Hauptgebäude konnten wir dann auf einem Computer noch den Wasserturm von Neckartailfingen anschauen und alle wichtigen Wasserleitungen.

Zum Abschied bekamen wir noch eine Wegzehrung.

Schülerinnen der Klasse 3a

Jump & Smile

Unter diesem Motto standen die diesjährigen Projekttage mit anschließendem Schulfest.

Sechs verschiedene Workshops konnten an drei verschiedenen Tagen von allen Schülerinnen und Schülern der Liebenauschule ausprobiert werden.

In der Sporthalle, bei den Workshops „Rückenfit“ und „Teamspiele“, wurde der Rücken und vor allem die Teamfähigkeit in einem Hindernisparcour gestärkt. In der Küche konnte jeder seine eigene Medaille aus Salzteig herstellen. In den Klassenzimmern wurden eifrig Indiacas hergestellt und ein Früchtequark zubereitet. Auf dem Schulhof konnte man mit Rollstühlen fahren und auf Krücken nachempfinden, wie Menschen mit Handicap leben.

Beim abschließenden Schulfest konnten dann auch die Eltern und Verwandten sehen, was alle in den Projekttagen gelernt und gebastelt haben.

Einen herzlichen Dank nochmals an alle Helferinnen und Helfer, ohne deren großartige Unterstützung ein solch tolle Projektwoche nicht möglich gewesen wäre.

Auch ein großes Dankeschön an alle Beteiligten des Schulfestes.