Weihnachten im Schuhkarton

Weihnachten steht vor der Türe, die ersten Lebkuchen sind gekauft und gegessen und so langsam überlegt man sich, was man dieses Jahr wohl zu Weihnachten verschenken möchte.

Auch die Kinder der Liebenauschule haben sich Gedanken gemacht, wie Weihnachten wohl für Kinder in anderen Ländern ist und was sie geschenkt bekommen. Dabei haben wir durch Briefe und einen eindrucksvollen Film herausgefunden, dass nicht jedes Kind Weihnachten feiern kann. Viele Jungen und Mädchen, überall auf der Welt, leben in großer Armut und können am Weihnachtsabend keine Geschenke auspacken oder sich an etwas Süßem erfreuen.

Einem Kind unvergessliche Weihnachtsfreude in einem einfachen Schuhkarton voller kleiner Geschenke zu ermöglichen, ist die Botschaft der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ , an der die Klassen der Liebenauschule auch dieses Jahr wieder teilgenommen haben.
Mit viel Liebe und Geduld wurden über 40 Kartons gepackt und mit allerlei Spielsachen, Kleidung, Hygieneartikel und Schulsachen befüllt. Randvoll machen sie nun eine Reise in die Ferne, um dort einem Kind am Weihnachtsabend eine riesengroße Freude zu bereiten.
Vielen Dank an alle Mitwirkenden für die Unterstützung dieser tollen Aktion, bei der die Kinder viel gelernt haben und ihren Blickwinkel erweitern konnten.

Fantasiewelten

    Ausstellung im Rathaus vom 18.10.-22.12.2017

Kunstprojekt der Liebenauschule in Zusammenarbeit mit

der Kunstschule Filderstadt

Kunstprojekt

Barbara Grupp von der Kunstschule Filderstadt hat auch dieses Jahr wieder  bei der Vernissage am 18.10.2017 eine wunderbar zutreffende Rede gehalten, welche hier in Auszügen wiedergegeben wird:

„Wie Sie ja schon alle von der Einladungskarte wissen, lautete das Motto in diesem Jahr „Fantasiewelt“ . Es war die Idee der beiden Künstlerinnen Uschi Kohler und Ute Fischer-Dieter und der beiden Lehrerinnen Regina Steinhäuser und Ingrid Hega,  dass die Kinder der beiden 4. Klassen Häuser entwerfen, die sich nicht an der Realität, sondern ganz an der Fantasie der Kinder orientieren.

Als Baumaterial dienten Kartons, Zeitungspapier und allerlei Materialien, die wir üblicherweise in den gelben Sack oder die Papiertonne stecken. Sogenanntes wertloses Material. Dass dieses Material ganz und gar nicht wertlos ist,  beweisen Ihnen die Arbeitsergebnisse, die Sie heute hier bewundern können. Eine Woche lang sind 33 Schülerinnen unter der Anleitung von sechs Erwachsenen mit diesem Material umgegangen, ohne dass es ihnen auch nur einen Moment langweilig wurde. Sie haben geplant, gezeichnet, geschnippelt, getackert, gesteckt, verleimt und verbunden, kaschiert und am Ende die fertigen Häuser bemalt und mit wenigen bunten Papieren verziert.  Eine Woche lang haben die Kinder in kleinen Gruppen an einer einzigen Sache gearbeitet – sie haben dabei Ausdauer gebraucht und Ausdauer bewiesen. Auch Teamgeist war nötig um unterschiedlichste Aufgaben gemeinsam zu erledigen. Wie ich in den kleinen Aufsätzen der Kinder lesen konnte, hat es allen großen Spaß gemacht in einer netten Gruppe zusammen zu arbeiten unter der Anleitung des netten und motivierenden Teams. Besonders auffallend an den Berichten der Kinder ist auch, dass viele sehr zufrieden sind mit ihrem Arbeitsergebnis, weil ihre Häuser genau so wurden, wie sie es sich vorgestellt hatten.

Entstanden sind in dieser Woche Häuser mit bunten Fenstern, mit Rutschbahnen, Kletterpark, Trampolin und Kaminen, Balkonen, Swimmingpools und vielen anderen kleinen Details. Belebt wird die futuristische Wohnanlage  von lustigen kleinen Figuren aus Toilettenpapier, von fliegenden Untertassen aus Papptellern, Fabelwesen aus Knet und Fahrzeugen und allerlei Pflanzen aus Verpackungsmaterialien und buntem Papier. Und jedes Haus hat einen fantasievollen Namen und eine Hausnummer bekommen.

Für die vielen kleinen zusätzlichen gestalterischen Details waren die Klassen 1 bis 3 verantwortlich und sie haben die Aufgabenstellung ihrem Alter gemäß unter der Anleitung von Lehrkräften der Liebenauschule gelöst.

Wichtig ist mir hier ausdrücklich zu erwähnen, dass das, was in unseren Projekten passiert, kein Kinderkram ist! Die Kinder lernen beim Bau eines Hauses eine abstrakte Vorstellung in die Realität umzusetzen; sie setzen sich dabei mit statischen, gestalterischen und handwerklichen Fragestellungen auseinander  und  Sie lernen dabei gestalterische Methoden kennen, die auch von professionellen Künstlern angewandt werden.

Wussten Sie, dass sich aus Kartonagen wunderschöne und auch stabile Möbel bauen lassen? Dass es Papierkünstler gibt, die aus Papmascheé herrlich Lampen, Skulpturen und Objekte bauen? Dass es viele Formen des kunstvollen Recyclings gibt?

Auch Sie können Zuhause mit ihren Kindern mit wenig Geld und viel Fantasie fantastische Dinge bauen! Nehmen sie diese kleine Ausstellung zum Anlass und fangen sie schon morgen damit an!

Liebe Kinder, ihr seid heute die Wichtigsten bei dieser Vernissage und deshalb wende ich mich ganz am Schluss an euch: Ihr habt eine Woche lang voller Engagement, mit vollem Einsatz und viel Fantasie an euren Häusern gebaut. Ihr habt wunderbare und lustige Ideen umgesetzt. Alle am Projekt beteiligten Erwachsenen haben mir begeistert von euch erzählt.  Ich danke euch ganz herzlich für euren Einsatz und gratuliere euch zu dem schönen Ergebnis. Ihr habt wirklich etwas ganz besonderes für das Rathaus geschaffen.

Ich wünsche mir von euch, dass ihr einfach weitermacht mit eurer Bautätigkeit. Mit Kleister, Papier und Kartonagen lassen sich noch so viele schöne Dinge erfinden – die farbenprächtiger und fantastischer sind als jedes Computerspiel.“

Die Klassen 4a/b bedanken sich ganz herzlich bei Frau Kommritz für das Basteln der Figuren, der Gemeinde für die finanzielle Unterstützung und  der Kunstschule für die künstlerische Federführung des tollen Projekts.

Willkommensfest für die Erstklässler

Beim Willkommensfest werden die neuen Erstklässler auch dieses Jahr wieder mit leckeren salzigen und süßen Flammkuchen verwöhnt. Leider aufgrund des Wetters nicht wie sonst im Steinofen der Schule gebacken, sondern in der Schulküche. Aber dies lässt die Flammkuchen nicht weniger gut schmecken.                                                    Dazu gibt es leckeren Apfelsaft, eine Brise Regen und jede Menge gute Laune.

An der Liebenauschule kann man es sich gut gehen lassen.

Danke an an den Förderverein der Liebenauschule, der dieses Fest organisiert hat.

„Die Streuobstwiese – Unser Klassenzimmer im Grünen“

Streuobstwiese
Streuobstwiese

Projekt der Kl. 4b mit der Streuobstpädagogin Heidi Schubert

An neun Vormittagen über das Jahr verteilt, lernten die Schüler und Schülerinnen der 4b die Bedeutung unserer heimischen Kulturlandschaft kennen. Der Unterricht fand neben der Liebenauschule auf benachbarten Streuobstwiesen statt.

Wichtigen Fragen wurde auf die Spur gegangen:

– Was ist eine Streuobstwiese?

– Wie wichtig sind Bienen und andere Insekten für die Bestäubung?

– Welche großen und ganz kleinen Tiere finden Lebensraum auf einer Streuobstwiese und woran kann man ihre Spuren erkennen?

– Wir lernen verschiedene Vogelarten kennen.

– Wir lernen verschiedene Wiesenblumen kennen und bereiten aus essbaren Wildkräutern ein leckeres Vesper.

– Wir pflanzen einen Obstbaum und beobachten ihn über das Jahr.

Allen Kindern und der Lehrerin hat das Projekt super gut gefallen.

Hier ein paar Bemerkungen der Schülerinnen und Schüler:

„Wir haben einen Baum eingepflanzt, den wir Wunderbaum genannt haben, weil auf ihm drei verschiedene Obstsorten wachsen…..

Ich fand das Einpflanzen des Wunderbaumes toll, vor allem das Mischen der Erde die wir dazu gebraucht haben…

Ich fand es toll viel über Bienen zu lernen und dass wir sehr oft an der frischen Luft waren…

Und der Honig frisch aus der Wabe war sehr köstlich…

Das Äpfel auflesen und dann das Zubereiten von Äpfeln auf verschiedene Weise, als Bratapfel und Apfelküchlein, war interessant und hat sehr lecker geschmeckt…

Mir hat das Suchen nach Tierspuren gefallen und dass wir die Tiere an den Kotresten erkannt haben…

Das Allerbeste aber war das Picknick mit Kräuterbutter- und Kräuterquarkbroten. Davor waren wir draußen Kräuter sammeln, junge Löwenzahnblätter, Breitspitzwegerich und Kleeblätter. Diese haben wir dann in der Schulküche kleingeschnitten und jeweils zur Hälfte in weiche Butter und Quark gerührt. Dann haben wir ein schattiges Plätzchen auf der Wiese neben dem Altbau unter einem Baum gesucht, haben Decken ausgebreitet und Frau Schubert und Frau Steinhäuser haben Brotscheiben mit Kräuterbutter oder Kräuterquark bestrichen und an alle verteilt. Mmmhhh, das hat super lecker geschmeckt…

Ich fand, Frau Schubert war sehr nett, lustig und sie hatte tolle Ideen. Sie hat unsere Klasse mit dem Projekt noch mal richtig gestärkt. Dafür vielen, vielen Dank Frau Schubert…“

Als Klassenlehrerin der Klasse 4b schließe ich mich dem Dank der Schülerinnen und Schüler auf das Herzlichste an und empfehle wärmstens das „Klassenzimmer im Grünen“ weiter.

Einschulung

Die Liebenauschule heißt alle Erstklässler herzlich willkommen und wünscht allen viel Freude und Spaß am Lernen.

Winkend wurden die neuen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Ihren Eltern empfangen. Nach ein paar kurzen Grußworten durften sie danach endlich mit ihren Klassenlehrerinnen in ihr Klassenzimmer gehen und eine erste Schulstunde erleben.

Wir freuen uns, dass ihr die Liebenauschule bereichert und hoffen, dass ihr euch hier wohlfühlt.

Schulbeginn an der Liebenauschule nach den Sommerferien

Nach den Sommerferien beginnen wir mit dem Unterricht an der Liebenauschule Neckartailfingen wie folgt:

Mo., 11.09.17          

8.30 Uhr        Ökumenischer   Schulanfangsgottesdienst  in der

                             evangelischen Martinskirche für die Klassen 2 – 4

9.40 Uhr        Unterrichtsbeginn für Klassen 2 – 4

                            Unterrichtsschluss 11.15 Uhr

 

Mi, 13.09.17             

9.00 Uhr        Ökumenischer Schulanfängergottesdienst

                            in der evangelischen Martinskirche (Klassen 1)

 10.00 Uhr      Schulaufnahmefeier in der Aula

                              Anschließend 1. Schulstunde der Schulanfänger in

                             der Liebenauschule

                              Bewirtung der Gäste im Foyer durch den  

                              Förderverein. Bitte Geschirr mitbringen.


Schulleitung

Büchereibesuch Nürtingen – Klasse 2

Bücherei Nürtingen

Am 21. Juni fuhren wir mit dem Linienbus nach Nürtingen, um dort diverse Märchenfiguren in der Stadtbibliothek aufzuspüren. Nach einer spannenden Busfahrt, versperten wir erst einmal, um uns für die Führung zu stärken. Schneewittchen und die 7 Zwerge, Trolle, Dornröschen, der gestiefelte Kater, die Bremer Stadtmusikanten und viele mehr haben wir dann in der Bücherei entdeckt und in den Märchenwald zurück gebracht.

Das anschließende  Ausleihen eigener Bücher und Cds machte uns am meisten Spaß.

Nach einer kleiner Pause in der Eisdiele und auf dem Spielplatz, ging es dann schon wieder zurück in die Schule.

Ausflug zum Hochseilgarten der Klasse 4

bw_bank_hochseilgarten_wern

Am Mittwoch, den 21.06.2017 waren wir im Hochseilgarten in Wernau. Leider war Frau Dittrich krank und konnte uns nicht begleiten. Stattdessen ging unser Direktor Herr Brucklacher und eine Mutter mit.

Am Morgen waren alle aufgeregt. Wir sind als erstes mit dem Bus nach Nürtingen gefahren, von dort aus mussten wir auf den Zug warten und danach sind wir in die S-Bahn umgestiegen. Zum Schluss sind wir dann zu Fuß zum Hochseilgarten gelaufen.

Dort angekommen, warteten schon unsere zwei Trainer auf uns. Sie hießen Karl und Matze. Wir wurden in Zweiergruppen aufgeteilt. Die zwei Trainer haben uns gezeigt, wie man den Gurt anzieht und gaben uns hilfreiche Hinweise, wie man sicher über die Stationen hinüber kommt. Jeder suchte sich einen Partner und probierte an einem Übungsseil die sichere Anschnalltechnik.

Und los ging es: Wir mussten an einem Pfosten mit rutschigen Sprossen hochklettern. Oben angekommen hatten wir ein sehr mulmiges Gefühl im Bauch, denn es war 8 Meter hoch. Über die Strickleiter zu kommen war sehr schwer und kostete alle eine Menge Überwindung. Dann haben wir uns an einen anderen Karabiner gehängt und es ging weiter mit dem Balken, den Matze als Schwebebalken bezeichnete.

Bei einer weiteren Station mussten wir über ein dünnes Drahtseil balancieren. Die besonders Mutigen und Motivierten von uns konnten anschließend zwei weitere Stationen überwinden. Runter ging es dann mit einer Seilbahn, mit der man sich „in der Tiefe stürzte“. Das erforderte eine Menge Vertrauen in die Seilsicherung.

Zum Schuss hatten wir noch eine Menge Spaß an der eigens für uns vorbereiteten Schaukel, mit der wir von unserem Klassenkameraden in die Höhe gezogen wurden.

Mit einem großen Dankeschön an Karl und Matze machten wir uns fröhlich aber geschafft auf den Heimweg mit Bus, Zug und S-Bahn. Es war ein sehr schöner Abschlussausflug der Klasse 4, an den wir noch lange gerne zurückdenken.

Franziska und Lea